Tu-Es-Day?

Grundsätzlich ist jeder Tag ein guter Tag, um mal etwas für sich zu tun, etwas Neues auszuprobieren.

Aber ganz ehrlich: Wer steht schon jeden Morgen auf und denkt: "Heute probier´ ich etwas Neues aus und mach´ mal etwas ganz für mich!"? Und nochmal ganz ehrlich: Ich auch nicht.

Wir brauchen Impulse, die uns dazu bringen.

Vielleicht ist der erste Blick aus dem Fenster, der uns anregt, ein Artikel in der Zeitung oder ein Beitrag im Radio. Oder ein Text jeden Dienstag hier an dieser Stelle am Tu-Es-Day!

 

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Tu-Es-Day, 14.09.2021

Schnick, Schnack, Schnuck…

 

…sind die Worte, die das kleine Spiel „Schere, Stein, Papier“ einleiten.

Meistens geht das darum auszuknobeln, nach wessen Wille es geht oder wer mit was auch immer anfangen darf.

Du kennst das Spiel bestimmt.

 

Ich las vor ein paar Tagen eine kleine Geschichte (Verfasser*in unbekannt), die ich für den heutigen Impuls für ein neues Spiel nutzen möchte.

Das Spiel heißt „Möhre, Ei, Kaffee“ und dauert etwas länger als „Schnick, Schnack, Schnuck“.

 

In meinem Spiel geht es nicht darum, WER anfängt oder nach WESSEN Wille es geht.

Es geht darum, WIE Du etwas machst, WIE Du mit widrigen Umständen und Problemen umgehst. Dass DU es machst, ist gesetzt. Schließlich geht es um DICH.

 

Für das Spiel lade ich Dich digital in meine Küche ein.

Komm doch bitte mal zum Herd auf dem drei Töpfe stehen.

Wie es in Kochsendungen immer heißt: „Ich habe da schon was vorbereitet!“

In allen drei Töpfen kocht bereits das Wasser. Neben dem Herd stehen Schüsseln mit Möhren, Eiern und Kaffeebohnen.

Leg nun alles getrennt voneinander in jeweils einen Topf.

Lass bitte alles 15 Minuten kochen.

Dann vorsichtig abschütten.

Fertig!

 

„Und was hat das jetzt mit meiner Art und Weise mit Problemen und Einflüssen umzugehen zu tun?“, könntest Du jetzt fragen.

 

Hier meine Antwort:

Möhren, Eier und Kaffeebohnen waren alle dem gleichen Einfluss, dem heißen Wasser ausgesetzt waren. Alle drei haben jedoch unterschiedlich darauf reagiert.

Die Karotten waren erst hart, danach weich.
Die Eier waren erst zerbrechlich und innen weich, danach waren sie innen hart.

Die Kaffeebohnen haben sich aufgelöst und das Wasser in Kaffee verwandelt.

 

Und hier meine Fragen an Dich:
Was bist du, wenn Probleme an Deine Tür klopfen?
Möhre, Ei oder eine Kaffeebohne?


Wie reagierst du?

Bist du eine Möhre, die stark zu sein scheint, wenn sie jedoch mit Problemen in Berührung kommt, weich wird und ihre Stärke verliert?

Oder bist du ein Ei mit einem weichen Herz, das versteinert und hart wird,
wenn Du auf Probleme triffst?

Oder bist du eine Kaffeebohne, die das heiße Wasser in Kaffee verwandelt, d.h. das Problem als Chance sieht, etwas Neues daraus entstehen zu lassen?

 

Falls Du es als Kaffeebohne versuchen willst, ist es vielleicht eine gute Idee, sich in schwierigen Situationen erst einmal hinzusetzen und eine Tasse Kaffee zu trinken,

um Dich selbst an das Spiel „Möhre, Ei, Kaffee“ zu erinnern.

Es muss nicht zwingend Bohnenkaffee sein.

Cappuccino, Latte Macchiato oder Café au lait erfüllen den gleichen Zweck.

 

Hans Lunkeit

 

P.S.

Tee geht auch!

 

 

 

Ich freue mich über Feedback, Anregungen, Fragen und Wünsche zum Impuls am Tu-Es-Day. Die Möglichkeit hierzu hast Du hier:

P.S.

Tu-Es Day hat schon seinen 1. Geburtstag gefeiert.

Alle Texte findest Du im